Die Drachenzähne oberhalb des Reschnpassen sind eine alte Panzersperre aus dem Zweiten Weltkrieg.
Foto: TVB Tiroler Oberland/Nauders
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Information vom 16.05.2012
Tiroler Oberland – Nauders
Mit dem Bike durchs 3-Ländereck und
an Edelweiß-Wiesen vorbei wandern
Nauders am Reschenpass ist eine der beliebtesten Regionen für Biker. Wegen der vielen Radwege und der passenden Infrastruktur wurde Nauders bereits mehrfach ausgezeichnet. Ganz neu: Wer lieber runter als hoch fährt, kann das Bike jetzt einfach mit in die Gondel nehmen. Außerdem gibt es in Nauders auch Befestigungsanlagen, Bunker und Panzersperren aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen – mitten in den Bergen. Für Kinder wurde die neue Wassererlebniswelt Goldwasser gebaut und für Naturliebhaber der Edelweißsteig.
Die Drachenzähne im alten Torf-Abbau-Gebiet
Östlich des Reschenpasses, auf einer Höhe von 2.050 Metern erstreckt sich die alte Verteidigungsanlage Plamort. Nachdem die Bunker und Sperren seit 1963 dem Verfall preisgegeben waren, sind sie nun saniert und zum Teil zugänglich. 1936 wurden Kasernen, Gefechtsstände und eine Panzersperre am Plamort und Bunker in Reschen gegen die drohende Invasion von Hitler-Deutschland erbaut. Die Arbeiten gingen im Geheimen auch nach dem Bündnisbeitritt Italiens noch weiter. Erst 1942 ließ Mussolini die Bauarbeiten nach wiederholtem Protest aus Deutschland einstellen. Heute können sowohl Wanderer als auch Mountainbikefahrer die verschiedenen Gefechtsstände samt Unterkünften am Plamort besichtigen und die schöne Aussicht über den Reschensee genießen. Besonders beeindruckend sind die sogenannten Drachenzähne: Die Panzersperren wurden im sumpfigen Gebiet nicht wie sonst als Stufen errichtet. In drei Reihen rammte man Lärchenpfähle bis zu einer Tiefe von fünf Metern in den weichen Boden. Die herausschauenden Enden der Pfähle wurden mit Beton verkleidet und eine kegelförmige Stahlspitze aufgesetzt. So konnte zwar Wasser problemlos abfließen, aber Panzer – selbst bei Schnee – nicht darüber fahren.
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Um den neuen Edelweißstieg gehen zu können, braucht man etwas Bergerfahrung. Belohnt wird die anstrengende Wanderung mit Wiesen voller Edelweiß am Wegesrand.
Foto: TVB Tiroler Oberland/Nauders
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2.200 Kilometer Radwege bietet die BIkearena Nauders – ideale Bedingungen für Rennradler, Mountainbiker und E-Bike-Fahrer.
Foto: TVB Tiroler Oberland/Nauders/Martin Lugger
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Information vom 16.05.2012
Tiroler Oberland – Kaunertal
Von Kräutern, Klettersteigen und Kulturevents
Natur pur – im Kaunertal stehen im Sommer Flora und Fauna im Vordergrund. Auf verschiedenen Wanderungen kann man die Wildkräuter der Bergwelt kennenlernen, durch einen abenteuerlichen Stollen gehen oder den neuen Klettersteig „Holderli Seppl“ bezwingen. Und wer ein bisschen Kultur braucht, besucht eine der Aufführungen der Schauspiele Kauns, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern und weit mehr als ein Volkstheater sind.
Mit der Fackel durch einen alten Stollen
Im Naturpark Kaunergrat gibt es immer viele Dinge zu entdecken. Insbesondere während den Naturparkwochen wird die Natur- und Kulturlandschaft des Kaunertals mit all ihren Facetten präsentiert. Das Angebot reicht dann von anspruchsvollen Hochgebirgstouren über Wanderungen mit tollen Aussichten entlang der Almengrenzen bis zu spannenden Exkursionen mit Jägern und Förstern. Die Naturpark Erlebniswochen beginnen mit dem 12. Kaunertaler Musikanten Huangart am 25. August und enden am 16. September mit den Kaunergratspielen und dem Naturpark Schmankerlmarkt. Dazwischen gibt es zahlreiche spezielle Themenwanderungen durch den Naturpark. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die kleine Abenteuerwanderung durch den 990 Meter langen Gallruthstollen. Der Stollen diente ursprünglich der Wasserversorgung des Ortes Kaunerberg. Am Ende der spannenden Tour, auf der man mit Fackeln unterwegs ist, öffnet sich der Fels und man steht in einem wunderschönen Hochtal. Nur 30 Gehminuten weiter befindet sich die Gallruthalm. Die geführte Stollen-Wanderung wird im Juli und August jeden Mittwoch angeboten und ist auch Teil des Naturpark-Kinderprogramms.
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Herrliche Panoramablicke im Kaunertal.
Foto: TVB Tiroler Oberland/Kaunertal
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Der eue Klettersteig “Holderli Seppl” ist nicht besonders schwierig und daher gut für Familien geeignet.
Foto: TVB Tiroler Oberland/Kaunertal
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Im Naturpark Kaunergrat werden zahlreiche geführte Wanderungen angeboten – auch zum Thema Wildkräuter, dabei geht es unter anderem in den Kräutergarten von Verena Buchhammer.
Foto: Naturpark Kaunergrat
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Information vom 16.05.2012
Tiroler Oberland – Ried, Prutz, Pfunds
Der ideale Verbindungsort von Kultur und Bewegung
Im Oberen Inntal des Tiroler Oberlandes kann man nicht nur in malerischen Hochtälern wandern. Ein Teil des Radwegs entlang der Via Claudia ist frisch ausgebaut und die Grenzfeste Altfinstermünz bietet Jung und Alt einen spannenden historischen Abenteuertag. Kinder lernen auf dem Bauernhof von Elisabeth Maass alles über Kräuter und Tiere und können sich beim Bibi Sommerprogramm in der Natur austoben.
Mit dem Rad zwischen den Kulturen
Zu Römerzeiten war die Via Claudia, die von der Adria bis zur Donau führte, eine prachtvolle Handelsstraße. Eine besondere Bedeutung kam dem Streckenabschnitt im Inntal und der Grenzfeste Altfinstermünz in Pfunds zu, denn von hier führten Wege weiter ins Engadin, über den Reschenpass nach Italien und das Inntal hinunter nach Österreich. Die erst kürzlich renovierte Grenzfestung ist heute eine spannende Sehenswürdigkeit. Führungen durch die Erlebnisburg präsentieren die jahrhundertealte Geschichte der Wehranlage. Mittwochs findet hier der Rittertag für Kinder statt. Nach den spannenden Geschichten können sich die Kleinen als Ritter, Zöllner, Schmuggler oder Prinzen verkleiden und so die Festung auf ihre eigene Weise kennen lernen.
Heute kann man entlang der Via Claudia mit dem Fahrrad fahren. Der erste Streckenabschnitt zwischen Prutz und Tösens wurde bereits ausgebaut, der Ausbau des Radwegs bis nach Alterfinstermünz ist in Arbeit. Wenn alle Strecken fertiggestellt sind, wird der Lückenschluss im Inntal und am Reschenpass die Gesamtstrecke des Fernradweges Via Claudia Augusta um eine attraktive und geschichtsträchtige Strecke reicher machen.
Nahe der alten Römerbrücke in Tösens wurden mit dem Museum Serfauser Lauser eine alte Mühle, ein Kräutergarten und ein bäuerliches Museum aufgebaut. Auf den Feldern vor der Mühle werden wieder alte Getreidesorten angebaut. In der Mühle können die Gäste dann sehen, wie aus dem Korn Mehl gemahlen und anschließend Brot gebacken wird. Öffnungszeiten von Mühle und Museum erfährt man in den Info-Büros im Oberen Inntal.
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Das malerische Hochplateau Tschey verwandelt sich im Frühsommer in ein Blumenmeer.
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Die Grenzfeste Altfinstermünz ist saniert und bietet viele spannende Geschichten.
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Im Radurschltal stehen auf einer Lichtung zahlreiche Skulpturen aus Zirbenholz.
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